Überprüfung der Okklusion bei einer kraniomandibublären Dysfunktion mit manual-medizinischer Diagnostik und der Formetric-Vermessung

manuelle_medizinÜberprüfung der Okklusion bei einer kraniomandibublären Dysfunktion mit manual-medizinischer Diagnostik und der Formetric-Vermessung

Bei der Formetric-II-Messung wird strahlenfrei eine dreidimensionale Vermessung der Wirbelsäule mit Licht durch die Videoraster-stereographie vollzogen. Am bekanntesten dürfte das Verfahren durch die Vermessung der Marsoberfläche geworden sein. Bei dieser Messung werden Rasterlinien auf den Rücken des Probanden projiziert, die anschließend mit Video und Computer zu einem dreidimensionalen Modell der Rückenoberfläche verarbeitet werden. Das Verfahren wurde biomechanisch an den Universitäten Münster und München validiert, u. a. mit digitalisierten objektiv-numerisch analysierten Röntgenaufnahmen [2, 31]. Es eignet sich für die Analyse von Haltungsinsuffizienzen, Skoliose, Beinverkürzungen, Hyperkyphosen und funktionellen Störungen u. a. der Kiefergelenke. Darüber hinaus lässt es sich zur Verlaufskontrolle einsetzen.

Schupp, W. und Säckler, I.

erschienen in
Manuelle Medizin 2005 | 43:331-341

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