Manuelle Medizin, Pädiatrie und Kieferorthopädie

teamworkManuelle Medizin, Pädiatrie und Kieferorthopädie
Ein Modell für eine integrative Vernetzung

Autor: Schupp, W.

Zusammenfassung: Die Okklusion im Milch- und permanenten Gebiss dominiert durch das Höcker- und Fissurenrelief die Stellung der Mandibula zum Schädel in der Schlussbissstellung (maximale Interkuspidation). Die Muskulatur sorgt für den Kieferschluss, die endgültige Position der Kiefergelenke wird bestimmt durch die Zahnstellung bzw. die Okklusion und nimmt damit unmittelbar Einfluss auf den dorsalen und ventralen muskulären oberen Stütz- und Bewegungsapparat.
Fehlstellungen der Mandibula können eine Ursache für Probleme im Stütz- und Bewegungsapparat sein, vice versa können Pathologien im Stütz- und Bewegungsapparat Fehlstellungen der Mandibula verursachen.
Diese strukturellen Fehler sollten frühzeitig erkannt und behandelt werden. Unter anderem aus diesem Grund hat der Berufsverband der Kieferorthopäden mit dem Berufsverband der Ärzte für Kinderheilkunde und Jugendmedizin mit Unterstützung und Beratung durch das Ärzteseminar Hamm-Boppard der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin und der wissenschaftlichen Umsetzung durch die Westfälische Wilhelmsuniversität Münster, Poliklinik für Kieferorthopädie einen Leitfaden zur kinderärztlich-kieferorthopädischen Untersuchung entwickelt.

erschienen in
Manuelle Medizin, Abstract Volume 41 Issue 4 (August 2003)
pp 302 – 308