Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnheilkunde und manueller Medizin

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Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnheilkunde und manueller Medizin

Patienten mit Erkrankungen im muskuloskeletalen System weisen oft eine Verkettungsproblematik mit dem kraniomandibulären System (CMS) auf. Manuelle Tests in der Peripherie lassen einen Rückschluss zu, ob eine vom CMS ausgehende, absteigende (deszendente) Störung vorliegt oder ob diese von der Peripherie ausgeht, also aufsteigend (aszendent) ist. Im Fall einer ausschließlich aszendenten Problematik wird der Patient an den Manualmediziner überwiesen. Nur Patienten mit einer deszendenten oder gemischten Problematik werden auch zahnärztlich/kieferorthopädisch behandelt. Zusätzlich können manuelle Therapie und Physiotherapie notwendig werden. Eine erfolgreiche Therapie ist häufig nur interdisziplinär möglich. Eine geeignete Form der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen der Zahnmedizin und der manuellen Medizin wird anhand eines Flowcharts vorgestellt.

Schupp, W. – Boisserée, W. – Haubrich, J. – Heller, R. – Marx, G. – Annunciato, N. – Nölting, R.F.

erschienen in
Manuelle Medizin 3 – 2010 | S. 192-200

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